Bei Fast Food denke ich immer an Burger, Pizza, Döner – schnell, schwer, und irgendwie negativ behaftet. Doch Japan kann Fast Food auch anders, zum Beispiel mit der Rindfleisch-Kette Sukiya.

Wie so viele Restaurants in Japan spezialisiert sich die Kette namens Sukiya (すき家) auf ein einzelnes Gericht. Dieses gibt es dann in diversen Variationen und Ausprägungen, um etwas Abwechslung im Programm zu haben.

Das Gericht im Fokus heißt „Gyuudon“ (牛丼). Geschrieben mit den zwei Schriftzeichen für „Rind“ + „Schüssel mit Reis“ sagt der Name eigentlich schon alles aus, was man über dieses Gericht wissen muss. Es handelt sich um süßlich eingekochtes, sehr sehr dünn geschnittenes Rindfleisch und Zwiebeln, die auf einer Schale gekochtem weißen Reis serviert werden.

Empfehlen kann ich die Kombination mit einer Miso-Suppe und einem japanischen Salat (fein geschnittenem Kohl) als Set. Das Ganze wird, einem Fast Food entsprechend, binnen weniger Minuten dampfend heißt und frisch serviert, und kostet am Ende des Tages gerade einmal 520 JPY (4,15€), 350 JPY für das Gyuudon, sowie 170 JPY für die Suppen-Salat-Kombi.

Mögliche Variationen fügen noch diverse Gemüse wie Okra-Scheiben, Frühlingszwiebel, geschmolzenen Käse, oder auch rohes Ei hinzu. Die „Luxus“ Version von Gyuudon wird von etwas gegrilltem Aal begleitet.

Für nicht einmal 5 EUR ein frisches, warmes Essen, das langfristig satt hält – für mich ein super Deal. Und dann schmeckt es auch noch super lecker! Auch wenn das Rindfleisch auf den ersten Blick evtl fettig wirkt, spürt man beim Essen selbst davon gar nichts. Zähe Klumpen oder andere Störfaktoren muss man hier nicht befürchten.

Für Spontanentscheider gibt es „Gyuudon“ als Gericht übrigens sehr oft auch in Supermärkten oder Konibi als kalte Fertiggerichte in den Kühlregalen. Geschmacklich kommen sie jedoch nicht ganz an die so gut wie überall vertretenen Sukiya ran… 😉

Kategorien: 2020japan

mangakania

Manga-Fanatikerin und langjährige Anhängerin von Japan, Japanisch und allem was dazu gehört!

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