Ein paar Tage sind inzwischen seit der Genehmigung unseres Working Holiday Visums vergangen. Die Zeit wurde natürlich genutzt, um die Reise entsprechend weiter vorzubereiten! Einen kleinen Einblick in die Happenings vor der Reise folgen hier.

Nachdem wir die Zusage für die Genehmigung unseres Visums erhalten hatten, mussten wir dieses natürlich auch wieder abholen. Ich hoffe sehr, dass dies der letzte Trip zum Münchner Generalkonsulat war! Denn im Gegensatz zu Januar, als wir unser erstes Visum abgeholt hatten, konnten wir den Trip diesmal gar nicht nutzen. Durch die Stadt schlendern und bummeln, während man Maske trägt und versucht, Abstand zu halten? Muss nicht unbedingt sein. Ins Restaurant sitzen, und gemütlich schlemmen? Nicht diesen November, nein nein. Daher war die „Abholung und Entgegennahme des finalen Visa“ tatsächlich ziemlich dröge – Auto hin, 10 Minuten im Konsulat, Auto zurück. Aber immerhin ist das Visum da!

Nebenbei liefen auch noch die notwendigen Dinge, über die wir uns bereits alle informiert hatten, aber noch nicht final gebucht – so zum Beispiel die Auslandskrankenversicherung, oder die Einrichtung von Vollmachten bei der Bank, und Notfallkontakte für alles weitere.

Und wo wir schon bei Buchungen sind – ich habe innerhalb von zwei Tagen noch nie so viel Geld ausgegeben! Neben der Festsetzung unseres Fluges kamen auch die Buchungen des Quarantäne-Hotels, der ersten Unterkunft „danach“, sowie die Bestellung von Yen-Bargeld hinzu.

Nicht zu guter letzt wurden auch viele Kleinigkeiten bestellt – ein neuer Koffer, ein zusätzlicher Pullover, ein neues paar Schuhe. Alles, was man im Urlaub so brauchen könnte, und was vermutlich unterwegs unpraktisch zu beschaffen wäre. (Für mich ist zudem ein kleines neues Technik-Gadget rausgesprungen, das ich mit nach Japan nehmen werde. Könnt ihr erraten, um was es sich dabei handelt? Ein Teaser versteckt sich in diesem Bild: )

Und während die Vorfreude die Vorbereitungen primär begleiten, gibt es doch auch die „Schattenseiten“ unseres langen Aufenthalts zu spüren. Im Laufe der letzten ein bis zwei Wochen haben wir letzte Treffen mit dem Freundeskreis und der Familie organisiert und untergebracht. Das alles Corona-konform zu halten, war nicht gerade einfach; von dem immer stärker bewusst werdenden Trennungsschmerz und der Gewissheit, sie alle für über ein halbes Jahr nicht mehr zu sehen, mal ganz zu schweigen.

Die letzten Tage vor unserem Abflug haben wir uns eine „freiwillige“ Quarantäne und Kontaktbeschränkung verschrieben, um die Chance, Corona vor dem Abflug zu bekommen, möglichst zu reduzieren.

Doch nicht zuletzt läuft alles auf das eine raus – der Countdown läuft. Die Anzahl der verbleibenden Tage werden einstellig. Die Koffer werden gepackt. Pläne werden geschmiedet.

Wir gehen nach Japan.

Kategorien: 2020japan

mangakania

Manga-Fanatikerin und langjährige Anhängerin von Japan, Japanisch und allem was dazu gehört!

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