Gleich am zweiten wirklichen Urlaubstag (Mittwoch und Donnerstag sind als Flug- und Gepäck-schlepp-Tage so erschlagend gewesen, dass wir sie lieber nicht direkt zählen wollen) hatten wir vor, ins Tokioter Zentrum zu fahren, als wir plötzlich, zwei Block von unserem Hotel entfernt, über ein Festival stolperten.

Das Marronnier Matsuri (matsuri = festival) scheint in Asakusabashi ein lokales und ziemlich kleines Festival zu sein, von dem wir im Vorraus überhaupt nichts mitbekommen haben. Doch gerade jetzt im Frühling wimmelt es in allen Ecken und Enden Japans von Festivals, die oft einen historischen Hintergrund haben, und/oder um eine gute Ernte im Herbst bitten.

Matsuri in Japan, wie das von Asakusabashi zum Beispiel, werden so gut wie immer von viel Musik, guter Stimmung, und leckerem Essen begeleitet. Auch traditionelle Tänze stehen hoch im Kurs – und jeder macht mit. In der Zeit, in der wir uns die Vorstellungen angeschaut haben, kamen neben einer Kindergartengruppe (linker Fuß, rechter Fuß ; linker Fuß, rechter Fuß ; uuund weiter!) auch eine Seniorengruppe dran, was wir alle unglaublich cool fanden. Sowohl für die Motorik der Kleinen als auch die Fitness und den sozialen Kontakt der Senioren ist so eine Tanzgruppe mit einem Event, auf das man hinarbeitet, eine super Sache, die wir nur bestaunen konnten.

Wirklich viel Hintergrundinformationen zu diesem Festival habe ich, da wir nur per Zufall darauf gestoßen sind, natürlich nicht. Doch das Festival hat sogar seine eigene Webseite: Marronnier-Matsuri.com. Falls ihr zur entsprechenden Zeit in der Gegend von Asakusabashi seit – schaut vorbei! Es lohnt sich, einen Blick zu riskieren, und sich von der positiven Energie und Musik mitreißen zu lassen.

Galerie – die Kleinen

Galerie – die Alten

Galerie – alles Dazwischen

Videos – die andere Art des Fotos


mangakania

Manga-Fanatikerin und langjährige Anhängerin von Japan, Japanisch und allem was dazu gehört!

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