Zwischen einer alten Schule und einer alten Burg spielten meine Emotionen verrückt, was irgendwie ziemlich nervig war… aber davon lässt man sich nicht unterkriegen!

Alte Schule

Ein großer Interessenspunkt für mich war die Ashikaga Schule, eine der ältesten noch bestehenden Institutionen ihrer Art. Auf dem Schulgelände kann man sich nach einem initialen, kleinen Eintrittsgeld frei umschauen. Es beginnt mit diversen kleinen Vorgebäuden (darunter auch ein Schrein und eine Statue von.. ich glaube es war Konfuzius?), dann durchschreitet man die anderen zwei der insgesamt drei großen Tore, die ins Innere des Geländes führen. Eins der Schulgebäude ist nun eine Bibliothek, in der man auch jetzt noch sehr sehr alte Bücher lesen und in den Vitrinen alte Schriftstücke und Schriftrollen anschauen kann. Leider gibt es (wie so oft auf dieser Reise..) überhaupt keine Beschreibung auf Englisch, weshalb mir unklar ist, wer diese Werke geschrieben hat, oder welche Hintergründe sie haben. Im großen Hauptgebäude der Schule konnte man sich ebenfalls umschauen, leider war fotografieren jedoch verboten. Es standen wiederum diverse kleine Informationen, Spiele, und Ausstellungsstücke aus, die ich nicht immer zuordnen oder verstehen konnte.

Gleichzeitig mit mir ging eine Schulklasse das Gelände besuchen, was extrem putzig anzusehen (und von sehr weit zu hören…) war. Die Kids hatten dann auch diverse Quizze und Aufgaben, die sie an unterschiedlichen Stationen erledigen oder herausfinden mussten, was ich toll fand – denn sie alle waren total motiviert und mit Elan bei der Sache!

Die Achterbahn

Ich habe keine Ahnung, woher dieser extreme Einbruch der Emotionen kommen kann. Vielleicht war es so der Beginn eines Hitzestichs? Einfach nur Hormone? Wer weiß, jedenfalls wechselte ich im Minutentakt zwischen müde, motiviert, wütend, glücklich, angepisst, hungrig, total schlapp, und so weiter, hin und her. Das ist gerade beim Fahren ziemlich nervig, weshalb ich bei einem Conbini Halt machte, mir eine Cola und Kekse kaufte, und einfach ein paar Minuten im klimatisierten Räumchen sitzen blieb, und meinem Körper etwas Zucker, Kalorien und künstliches Glück zuführte. Zum Glück zeigte die Mischung aus Versorgung, Ruhe, und vielleicht auch Ablenkung (Handy + Wifi, hehe) ihre Wirkung, und der Tag konnte noch erfolgreich weiter geführt werden.

Ein kleines bisschen Burg

Eine letzte Burg auf dem Trip war die Burg(-Ruine?) Oshi. Sie ist wirklich sehr klein, in einem netten Garten gelegen, und von außen auch leider nicht allzu spektakulär anzuschauen. Im Inneren hat es interessante Ausstellungen zu allerlei historischen kleinen Gadgets und wanna-know-abouts, aber wiederum gab es hier ein komplettes Fotografieverbot und keinerlei Informationen auf Englisch. Das wurde langsam wirklich frustrierend, weshalb ich auch relativ schnell durch alles durch lief, kurz Impressionen mitnahm, und mich dann einfach weiter auf den Weg machte.

Das Ende vom Lied

Die Nachtstation hieß „Ichigo no sato“, also die „Heimatstadt der Erdbeere“, was irgendwie auf Obst, Knabbereien und interessantem zu entdecken schließen lies. Effektiv war hier aber leider gar nicht so viel zu sehen, weshalb ich meinen Campingstuhl nahm, mir ein leicht schattiges Plätzchen suchte, und einfach nur den langsam abkühlenden Abend genoss.

Daten

Kalendertag 22.08.2018
Reisetag 26

 

Kategorien: 2018japan

mangakania

Manga-Fanatikerin und langjährige Anhängerin von Japan, Japanisch und allem was dazu gehört!

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