Da das Ende meiner Reise näher rückte, und ich mich zum Ende hin noch mit Leuten treffen wollte, hieß es jetzt erstmal: Distanz zurücklegen! (Außerdem mussten einige Blogbeiträge nachgeholt werden, haha!)

Roadtrip, Baby!

Nach einer relativ langen Nacht ging der Tag auch erst um halb zehn weiter. Auf dem Plan stand eigentlich noch ein Schrein (Kichijoji Temple in Gunma), der sich praktischerweise auf dem Weg befunden hätte – da hatte ich dann effektiv aber keine Lust zu halten. Bei brutzeligen 34° Celcius durfte der Fahrtwind nicht ausbleiben, und so ging es den Vormittag über also 120km durch Berge und Wälder. Interessant war dabei, dass in einigen Tunneln auf der Strecke Reparaturen oder Bauarbeiten durchgeführt wurden. Aber die Japaner bekommen es mit ihren Wegweisern und Verkehrspolizisten hin, dass sich nichts aufstaut, und man immer schnell wieder weiter kommt. Da funktioniert das System einfach! Wie bei den letzten Roadtrips auch, hier ein paar Schnappschüsse der Umgebung, aus den Fenstern heraus.

So ein Blog schreibt sich nicht von allein

Da ich einige Tage hinterher hing (der Beitrag für den 15.08. war veröffentlicht, alle anderen jedoch nicht geschrieben – ups!) stand heute auf dem Plan, in der AEON Mall in der Nähe meiner Nachtstätte etwas Zeit zu investieren, um wieder auf zu holen. Mit Starbucks-Tee bewaffnet lies ich mich dort also nieder, konnte jedoch leider nicht so lange bleiben wie anfangs gedacht, da es hier keine Steckdosen gab (grummel…). Dafür nutzte ich am Handy das weitere offene WLAN, um ein paar weitere Recherchen zu führen.

Die Planung über den Haufen werfen

Die letzten Tage über, und auch heute, ging es im Bereich der Planung heiß her. Alte Pläne wurden ignoriert, neue aufgestellt, und diese nach ein paar Stunden wegen einer neuen Info wieder verworfen. Zum Glück hatte ich diese Freiheit, mir einfach spontan zu sagen „och nö, dann halt doch nicht! Lieber nach X!“. Aber insgesamt machte das die ganze Situation doch etwas hektisch… 😀

Die Nachtstätte

Raststätten mit Bad haben wirklich Charme! Ich war bei der Ankunft auch wirklich k.o. und durch mit dem Tag. Dabei half es dann nicht, dass ich beim aussteigen merkte, dass meine Hose am Hintern einen riesigen Riss dazugewonnen hatte (SEIT WANN?? BIN ICH DAMIT RUMGELAUFEN?? AAAAH!), dann schnell ins Bad huschen wollte (OMG OMG OMG), wobei ich mein Handy auf dem Autodach liegen ließ, und nochmal (mit weiterhin kaputter Hose, die ich irgendwie zu verdecken versuchte) zum Auto zurück huschte. Man, man man…. Danach hatte ich mir etwas Ruhe aber redlich verdient!

Daten

Kalendertag 21.08.2018
Reisetag 25
Kategorien: 2018japan

mangakania

Manga-Fanatikerin und langjährige Anhängerin von Japan, Japanisch und allem was dazu gehört!

1 Kommentar

Katja Steinhardt · 26. August 2018 um 18:35

Oh Gott, das ist mir auch mal passiert.
Und „Hat mich jemand gesehen, hat mich jemand gesehen ?“ wird zur brennenden Frage …. :-)))

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