Während die Fahrt die Reise immer weiter führt wurde kurz noch Zeit aufgetan, Postkarten und Blog-Beiträge zu schreiben. Alles in allem ein produktiver, sehr ruhiger Tag – mit leider sehr wenig Bildern!

The same procedure as every Urlaub

Auch wenn es lange gedauert hatte, konnte ich heute endlich eines abschließen: Postkarten abschicken! Das ist aus Japan irgendwie echt kompliziert, weil ich einfach ewig gebraucht habe, um überhaupt mal welche zu finden! Um mir einen möglichen Kampf mit Briefmarken zu ersparen, übergab ich sie in einer Postfiliale der netten Dame. Diese musste auch erstmal in der Hauptfiliale anfragen, welcher Briefmarkenwert benötigt wurde… was mich irgendwie köstlich amüsierte. Aber hey, weg sind sie!

Ein Zwischenhalt in Sakata

In der Präfektur Yamagata ist Sakata eine Küstenstadt, die einfach praktisch auf dem Weg lag, und daher verlockend aussah. Dort huschte ich kurz in eine Erweiterung der „OFF“ Kette, das OFF House und den Hard OFF. Im Hard Off gibt es Spiele, Konsolen, CDs, Platten, und alles, was man sich an Elektronik irgendwie vorstellen kann. Das OFF House hingegen beherbergt Möbel, Klamotten, Schmuck, Deko und allerlei andere Dinge, die man irgendwie im Haushalt brauchen könnte. Ohne etwas zu kaufen, ging die Fahrt weiter.

In Sakata nahm ich mir dann noch die Zeit, wieder einige Blogbeiträge fertig zu stellen (insgesamt waren es glaube ich vier diesmal.) Das zieht auch ganz schön Zeit, und ist immer mit gar nicht mal so wenig Arbeit verbunden, auch wenn ich normalerweise versuche, alles auf Sparflamme zu fahren – nicht zu viel recherchieren, keine Fehler-Suche. Trotzdem braucht es seine Zeit, den immer wiederkehrenden Rythmus für jeden Tag abzuschließen: Alle Bilder von Handy und Kamera auf den PC ziehen, Beitragsgerüst (Formatierung) anlegen, Bilder des Tages klein machen, Bilder selektieren (das frisst Zeit!), Bilder hochladen, Texte schreiben (Zeit!), Tags und Beschreibung fertigstellen, Veröffentlichung einplanen. Puh! 😀 Aber insgesamt macht es wirklich Spaß, und wenn ich ein paar Tage später nochmal meinen Bericht von einem vergangenen Tag lese, weiß ich wieder, wieso ich das alles mache. Neben dem offensichtlichen Vorteil, dass Freunde, Bekannte und Familie erfahren, was ich so mache, und Bilder sehen können, dient der Blog irgendwie ja auch so als Tagebuch für mich selbst. Denn bei vier Wochen Eindrücken, Orten, Fortbewegung, und immer etwas neuem, verliert man nicht nur das Gefühl der Zeit, sondern auch dessen, was man eingentlich schon alles gemacht hat.

Verlockende Bäder

Obwohl es so gar nicht auf dem Plan stand, fuhr ich spontan an einer Raststätte raus, die laut Schild ein Bad beinhaltete. Diese Bäder sind aktuell immer meine hauptsächliche Anlaufstelle zum säubern, sind sie doch immer gut erreichbar, gut ausgestattet, und verhältnismäßig günstig. Es handelt sich dann zwar nicht um fancy, bunte, große, berühmte Onsen, aber das brauche ich an den meisten Tagen auch nicht. Da würde es im Prinzip auch ein Eimer Wasser und Seife tun 😀

Das Ende des Tages

Die Raststätte Asahi Machi Apple war vom Gefühl her sehr neu, und wirkte allgemein groß, offen, einladend und sauber. Allerdings lag sie auch etwas abseits, und ich kam erst lange nach den Schließzeiten der Läden an, weshalb auf dem Parkplatz tote Hose herrschte. Die Nacht über waren insgesamt glaube ich fünf Autos da. Aber das hat ja irgendwie auch etwas für sich.

Daten

Kalendertag 17.08.2018
Reisetag 21

mangakania

Manga-Fanatikerin und langjährige Anhängerin von Japan, Japanisch und allem was dazu gehört!

1 Kommentar

Katja · 22. August 2018 um 03:09

Postkarten, prima !
Bin gespannt darauf, wann sie denn daheim ankommen 🙂

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